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Kursdetails
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21A2G030 Nubien - Goldland der Pharaonen WOE

In Zusammenarbeit mit der Universität Hannover.
Die Geschichte Nubiens kann charakterisiert werden als eine Wellenbewegung, in der sich Phasen politischer Abhängigkeit vom großen Nachbarn im Norden - Ägypten - abwechselten mit solchen weitgehender kultureller Eigenständigkeit. Die reichen archäologischen Hinterlassenschaften umfassen die gesamte Breite dessen, was den Begriff Hochkultur ausmacht - von der Goldschmiedekunst bis zur Großplastik und vom einfachen Lehmhaus bis zu monumentalen Pyramidenbauten. Schließlich konnten die Nubier mit der 25. Dynastie (8./7. Jahrh. v. Chr.) sogar in Ägypten selbst eine Herrschaft etablieren und haben u. a. in Karnak eine reiche Bautätigkeit entfaltet.
Aus dem archäologischen Material ergeben sich folgende Themenschwerpunkte: Technik, Organisation und die fundamentale ökonomisch/politische Bedeutung des Goldabbaus; das Bild des Nubiers in den ägyptischen Quellen; die ägyptische Präsenz in Nubien, die sich in gewaltigen Festungsbauten an den Nilkatarakten sowie den Tempelanlagen in Kalabsha, Wadi es-Sebua und Abu Simbel (u.v.a.) niedergeschlagen hat.
Den Abschluss des Seminars bildet ein Blick auf das Königreich von Napata und Meroe (mit seinen ausgedehnten Pyramidenfeldern) in dem afrikanische, ägyptische und schließlich auch hellenistische sowie römische Elemente zu einer Kultur ganz eigener Prägung verschmolzen sind.

Kursort

D101, 1. Etage

Rühmkorffstraße 12
31582 Nienburg

Kursort

D111, 1. Etage

Rühmkorffstraße 12
31582 Nienburg


Termine

Datum
1. Termin am 29.05.2021
Uhrzeit
10:00 - 16:30 Uhr
Ort
Ort: Rühmkorffstraße 12, Nienburg/VHS-Haus, D101
Datum
2. Termin am 30.05.2021
Uhrzeit
11:00 - 17:30 Uhr
Ort
Ort: Rühmkorffstraße 12, Nienburg/VHS-Haus, D111, Seminarraum



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