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23A81H103 Lesung "Der weiße Fleck" - interkulturelle Wochen

Wie man Rassismus verlernt
Weiße Privilegien, Andersmachung von verletzbaren Minderheiten und rassistische Gewalt - die aktuelle Debatte zeigt, dass wir noch einen langen Weg vor uns haben. Auch wenn das Bewusstsein für die Ungleichheit gewachsen ist: Rassistisches Denken ist nach wie vor tief in uns allen verankert - und doch unsichtbar für die weiße Mehrheitsgesellschaft. Diese blinden Flecken will Mohamed Amjahid auflösen. Er zeigt nicht nur, wie das System weißer Privilegien wirkt, sondern auch ganz konkret anhand von fünfzig Empfehlungen, wie wir Rassismus verlernen und so einer friedlichen, gerechten und inklusiven Gesellschaft gemeinsam näherkommen.

Dies ist ein Buch für alle weißen Menschen, die einen Wandel herbeiführen möchten und für alle nichtweißen Menschen, die verstehen wollen, warum diese Welt so ist, wie sie ist. Während in den vergangenen Jahren mehrere Autor*innen aus ihren Perspektiven und Lebensrealitäten heraus beschrieben haben, dass es strukturellen Rassismus gibt, tauchte immer wieder eine simple Frage auf, die vor allem weiße Leser*innen und Gesprächspartner*innen Mohamed Amjahid gestellt haben: Und nun? Dieses Buch reagiert darauf und bietet neue Ansätze für die antirassistische Debatte im deutschsprachigen Raum. Es beschreibt sowohl auf struktureller als auch auf persönlicher Ebene, wie das System weißer Privilegien überhaupt wirkt, wie tief es in unser Leben eingedrungen ist - und was man als Gemeinschaft oder als Individuum konkret tun kann, um Racial Justice und ganz allgemein mehr Gerechtigkeit herzustellen.

Vita
Mohamed Amjahid, 1988 in Frankfurt am Main geboren, ist politischer Journalist, Buchautor und Moderator. Er war Redakteur beim ZEITmagazin und wurde unter anderem mit dem Alexander-Rhomberg-Preis und dem Nannen-Preis ausgezeichnet. Amjahid ist Fellow im Thomas-Mann-House in Los Angeles. Für sein Sachbuch-Debüt »Unter Weißen. Was es heißt, privilegiert zu sein« (2017) hat Amjahid viel Aufmerksamkeit bekommen. Er lebt in Berlin.


Gefördert durch den Landschaftsverband Weser-Hunte.

Im Rahmen der Interkulturellen Wochen der Stabsstelle Migration und Teilhabe sowie der VHS Nienburg.
Ziel ist es, inter- und transkulturelle Begegnungsräume zu schaffen. Durch Methoden der politischen und kulturellen Bildung soll eine Begegnung auf Augenhöhe stattfinden.
Hierzu werden im gesamten Kreisgebiet unterschiedliche Angebotsformate organisiert:
Vorträge, Lesungen, Workshops, Performances, eine Ausstellung Diskussionen, etc.
Weitere Kooperationspartner:innen sind u. a. der Sinti und Roma Mittelweser e. V., das Haus der Generationen Stolzenau e.V., die Arbeiterwohlfahrt, das Christliche Jugenddorf (CJD) Nienburg, Türkisch-Islamische Gemeinden im Landkreis, u. w.

Buchcover - Copyright PIPER (Buchcover - Copyright PIPER)
Copyright: Antoine Midant (Copyright: Antoine Midant)

Kursort

Forum, Eingang C

ist barrierefrei

Rühmkorffstraße 12
31582 Nienburg


Termine

Datum
1. Termin am 30.09.2022
Uhrzeit
18:30 - 21:00 Uhr
Ort
Ort: Rühmkorffstraße 12, Nienburg/VHS-Haus, C_Forum



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